Siem Reap

Seit längerem stand Angkor oben auf der Liste der Reiseziele. Dieses Jahr war es dann soweit, auf dem Weg nach Vietnam haben wir für knapp fünf Tage einen "Abstecher" nach Kambodscha gemacht. Via Singapur ging es direkt per Flug nach Siem Reap. Dort wurden wir am Flughafen abgeholt, wir hatten per Internet ein Guesthouse vorbestellt. An Zimmervermietern herrscht auch sonst kein Mangel. Aber alle müssen brav auf der anderen Strassenseite vor dem Terminal bleiben, sonst ertönt die Trillerpfeife der Polizei. Gemächlich ging es in Richtung Stadt, mit Tempo 40 vorbei an originellen Verkehrsmitteln aller Art.

Angkor 1 Das Guesthouse liegt in einer der vielen staubigen Seitenstrassen, der rote Staub verfolgt uns in den nächsten Tagen überall. Ein erster Rundgang führt uns durch Siem Reap, eine nette Kleinstadt mit viel Grün, einem trägen Fluss und relativ wenig Verkehr.
Es fällt schwer sich vorzustellen, dass noch vor wenigen Jahren dieser im Kampfgebiet der Roten Khmer lag und Auseinandersetzungen an der Tagesordnung waren.

Ein wenig Zeit in Siem Reap verbringen wir am Fluss. Südlich der Stadt ist es richtig idyllisch, die kleinen Holzhäuser liegen zwischen Gärten und Palmen und vor allem auf der linken Flusseite ist es angenehm ruhig. Im alten Markt, mehr oder weniger ein einziger Souvenirshop, kaufen wir noch das ein oder andere für unsere letzten Riel.

Angkor 5 [2004] Weil drei Tage sicherlich nicht ausreichen, die ganze Pracht der Tempel und die zahlreichen Details aufzunehmen, kommen wir ein Jahr später nochmal wieder. In Siem Reap hat sich in der kurzen Zeit einiges verändert, es gibt etliche neue Hotels und Restaurants und immer noch wird an allen Ecken gebaut. Neue Straßen werden angelegt und die alten werden befestigt, die staubigen Pisten gibt es im Stadtgebiet kaum noch. In den Tempeln ist es spürbar voller geworden und schon längst rollen weit mehr Hartschalenkoffer als Rucksäcke von den Gepäckbändern am Flughafen.

Unser Gepäck ist dieses Mal leider nicht dabei, irgendwann muss dass ja jedem mal passieren. Wir sind etwas skeptisch, ob ausgerechnet in Kambodscha noch mit unseren Rucksäcken zu rechnen ist, aber am Abend kommt dann doch noch alles an, auch Dank der freundlichen Hilfe unseres Guesthouse-Besitzers. Wir wohnen im „Mandalay Inn“, eine unbedingt empfehlenswerte Adresse mit netten Leuten, gutem Essen und schönen Zimmern.

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