Kuala Lumpur
Die
Hauptstadt KL ist unsere nächste Station. Gegen Abend kommen wir
an, fahren zunächst mal durch endlose betonierte Vororte, wie es
sich für eine Grosstadt gehört... Insgesamt ist KL
aber im Vergleich zu Riesenmetropolen wie Bangkok aber eher
beschaulich, das Verkehrschaos nicht ganz so groß und die Stadt
wirkt auch nicht so hektisch. Im Zentrum angekommen suchen wir erst
mal diverse Guesthouses auf, die uns aber alle nicht so richtig
zusagen. Sie sind alle in Hochhäusern untergebracht und machen
einen etwas unpersönlichen Eindruck. Gemessen daran sind
Guesthouses in KL auch relativ teuer. Schließlich nehmen wir
uns ein Hotelzimmer für den gleichen Preis direkt über dem
Nachtmarkt gelegen.
Der Nachtmarkt ist dann auch abends der erste Eindruck der Stadt. Hier geht es ähnlich touristisch zu wie in Chiang Mai, gefälschte Designerklamotten und Uhren beherrschen das Angebot. In einer Seitenstraße hat sich die Touristen-Fressmeile angesiedelt, alle paar Meter wedelt einen jemand mit der Speisekarte unter der Nase rum. Bewährt haben sich diese Lokale aber für uns, um abends noch ein Bier zu trinken und sich den ganzen Rummel mal anzusehen.
Die sehenswerten Innenstadtbezirke erreicht man auch hier gut zu Fuss. Schön sind die alten Kolonialgebäude und die Freitagsmoschee am Fluss, nach indischem Vorbild gebaut. Mit besonderen Sehenswürdigkeiten wartet die Stadt ansonsten nicht auf, uns gefällt’s trotzdem. Wir spazieren ausgiebig durch Chinatown, diverse Kaufhäuser und zur Staatsmoschee, ein interessantes modernes Gebäude. Und natürlich fahren wir zum KL-Tower, dem Fernsehturm. Dieser liegt auf einem Hügel, von der knapp 300 Meter hohen Aussichtsplattform bietet sich ein grandioser Blick über die Stadt und auf die Petronas-Twin-Towers, mit 452 m höchste Häuser der Welt. Vom KL-Tower geht’s dann den Hügel runter über einen kleinen Naturlehrpfad durch ein Reststück Regenwald.

Freitagsmoschee an der „schlammigen Flussmündung“ (= Kuala Lumpur) und Kolonialgebäude