Hoi An

[2003] Wegen der knappen Zeit verzichten wir auf eine lange Busfahrt und buchen bei Vietnam-Airlines einen Flug nach Da Nang für etwa 40 US$. Am Flughafen fragen wir uns dann, ob wir nicht doch besser den Bus genommen hätten... Der Airport mitten in der Stadt ist eine einzige Baustelle, selbst der Tower gleicht einer Ruine und durch die improvisierte Wartehalle tragen Kulis irgendwelche Motorteile. Na ja, es wurde dann doch alles gut und die Propellermaschine landete ohne Probleme in Da Nang.
Von dort ist per Taxi schnell Hoi An erreicht. Die Kleinstadt ist bekannt wegen ihrer alten Häuser, überwiegend von chinesischen Händlerfamilien. Der Ort ist wirklich sehr beschaulich mit seinen kleinen Gassen, vielen Blumen und etlichen schönen Pagoden und Versammlungshallen der chinesischen Gemeinden.

Hoi An 1
Der Tourismus boomt in Hoi An, worunter Ruhe und Idylle etwas leiden. Dafür gibt es allerdings duzende sehr günstiger Schneider, die ganze Strassen bevölkern. Ein weiteres populäres Produkt sind die ballonartigen Lampen, mit Seide bespannt. An einem Tag haben wir das meiste in der Stadt gesehen und mieten deshalb am nächsten Tag Fahrräder. Die sind etwas klapperig und für mich ist der Sattel entschieden zu niedrig, aber für die 5 Kilometer bis zum Strand stellt das kein großes Problem dar. Bei einer Miete von 0,50 € kann man durchaus nicht meckern.
Der Weg zum Meer führt sehr schön am schattigen Fluss vorbei, viel Verkehr gibt's auch nicht. Der Strand ist auch klasse, viel Platz und wenig los, obwohl viele Einwohner von Hoi An hier den Sonntag verbringen. Sogar einige Mönche spazieren durch die Brandung. So relaxen wir nochmal schön für einen Tag, bevor es weiter nach Norden geht. Abends sehen wir noch einen schönen Sonnenuntergang am Fluss, an der Uferpromenade lässt sich außerdem sehr gut Essen.

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