Mui Ne
[2003]
Von Saigon aus nehmen wir einen Sinh-Bus (die berühmte
„Open-Tour“) nach Phan Thiet und weiter zur Bucht von Mui
Ne. Zwischen den beiden Orten liegen rund 20 km Sandstrand, mit
einigen noblen Hotels und vielen einfachen Ressorts. Wir nehmen uns
ungefähr auf halber Strecke ein Zimmer in einer kleinen Anlage.
Das Haus ist sehr hübsch im Kolonialstil gebaut, mit Säulen
und geräumigen Zimmern. Davor eine Terrasse am Strand, was will
man mehr. Die nächsten Tage faulenzen und relaxen wir ausgiebig
unter Palmen und im einigermaßen erfrischenden Wasser.
Toll
ist die Abendstimmung am Strand, die Kids aus der Umgebung spielen
Fußball, durch die Brandung ziehen Muschel- und
Schneckensammler. Nach Sonnenuntergang gibt's dann frischen Fisch auf
der Strandterrasse, Genuss pur.
Einen Ausflug mit dem Moped-Taxi mache ich am dritten Tag dann doch. Im Fischerdorf Mui Ne gab es neben hunderten bunten Booten einen mindestens genauso bunten Beerdigungszug zu sehen. In der Nähe liegen dann die großen Dünen, eine beeindruckende menschenleere Sandlandschaft. Hier unterhalte ich mich beim Tee länger mit einem alten Fotografen, der autodidaktisch etwas deutsch gelernt hat, was erstaunlich gut funktioniert.